Wie sich Corona auf mein Business und meinen Alltag als Online-Selbständiger auswirkt

Zuletzt aktualisiert am 19. September 2021 von

Die Pandemie und der Lockdown haben unsere Arbeitswelt und unseren Alltag verändert. Während die einen knallhart betroffen sind, verändert sich bei anderen nicht viel. Einige profitieren (beruflich) sogar von der Situation.

In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen mit dem Lockdown und wie er sich auf mein Business und meinen Alltag ausgewirkt hat.

Zu meiner Situation: Ich arbeite schon seit Jahren im Homeoffice oder in Gemeinschaftsbüros. Das Arbeiten in Gemeinschaftsbüros ist momentan nicht möglich. Aber ansonsten hat sich im Ablauf meines Arbeitsalltags nicht viel geändert.

Ansteckungsrisiko minimieren

Das größte Risiko, mich oder andere anzustecken, sehe ich in meinen täglichen Erledigungen. Vor allem in den Einkäufen. Vor allem zu Stoßzeiten kann es hier in Berlin schon mal sehr voll werden. Gleichzeitig sind viele Supermärkte sehr groß und deshalb außerhalb der Stoßzeiten oft relativ leer.

Erledigungen

Hier nutze ich meine Möglichkeit, mir meine Zeit als Selbständiger frei einteilen zu können. Meine Einkäufe habe ich zu Beginn des Lockdowns auf die frühen Morgenstunden verlegt.

Soziale Kontakte

Beruflich und privat war ich vorm Lockdown öfter auf Veranstaltungen, was jetzt leider nicht mehr geht. Meine Kontakte beschränken sich seit dem auf Online Meetings oder Treffen mit einzelnen Personen.

Fitness

Früher war ich regelmäßig im Fitnessstudio. Das war eine feine Sache, weil es dort alle möglichen Geräte gibt, mit denen man sehr gezielt und wirkungsvoll bestimmte Muskelgruppen stärken kann. Wenn ich das alles mit einem Homegym ersetzen wollte, dann würde es in meiner Wohnung eng werden. Anfangs waren angesagte Heim-Fitnessgeräte sowiese ausverkauft.

Mein gewählter Kompromiss ist, dass ich mir eine einstellbare Kettlebell und einen Sling Trainer bestellt habe und ab und zu laufen gehe. Viele versuchen, ihren Fitnesszustand so gut wie möglich zu halten. Aber das habe ich aufgegeben, weil es sehr umständlich wäre.

Business ausbauen

Ich baue seit Anfang 2019 BusinessVideo.de auf. Schon am Anfang dachte ich mir, dass sich Online Videos zu einem angesagten Thema entwickeln werden. Das ist auch so gekommen. Der Lockdown hat die Entwicklung allerdings massiv beschleunigt.

Natürlich ist diese Beschleunigung für mich positiv. Ich will mich auch nicht beschweren, weil es andere richtig hart getroffen hat. Nur, mein ursprünglicher Plan war, dass ich dieses Projekt nebenbei betreibe und über die ersten Jahre meine Positionierung aufbaue (zB Online Kurse erstellen, den YouTube Kanal aufbauen und diese Webseite mit der Email Liste aufbauen).

Mit dem Lockdown wurde dann der Markt zwei bis drei Jahre in die Zukunft katapultiert. Dadurch stiegen neue Mitbewerber in den Markt ein und es wurde insgesamt unruhiger. Hätte sich der Markt ganz natürlich entwickelt, dann hätte ich bei der aktuellen Markt-Situation schon einen getesteten Sales Funnel inkl. Videokursen am laufen. Jetzt muss ich stattdessen auf kurzfristigere Monetarisierungen wie Coachings umstellen. Vor dem Lockdown hatte ich auch offline Image Videos mit Selbständigen erstellt. Diese Geschäftszweig ist komplett weggefallen und ich mache nur noch Sachen, die online möglich sind.

Wie es anderen geht

Dieser Artikel entstand als Reaktion auf die Blogparade “Corona – Leben im Lockdown?!” von Heike Lorenz. Du findest dort viele weitere Erfahrungsberichte, wie es Leuten mit eigenem Business in dieser Zeit ergeht.